Es gibt beim Ökolandbau keine Schattenseiten.
Seit Jahrhunderten wurde die Landwirtschaft ökologisch betrieben- erst im Industriezeitalter wollte man die Erträge steigern, die Chemie kam zum Wort!
Nun ist die Großindustrie daran interessiert, soviel Chemie als nur möglich an Pestizieden, Insektizieden, Herbizieden zu verkaufen. Sie erzeugt sogar Retorten-Gen-Pflanzen, die nicht totgespritzt werden können!
Natürlich von der selben Firma erzeugt, wie die giftigen Spritzmittel. Wenn sich die Konzerne dann noch Patente kaufen, so ist die Landwirtschaft ganz von ihrem Saatgut anhängig, weil die künstlich erzeugten Samen und Knollen unfruchtbar sind.
Diesen Industriegiganten sind die Bio- Bauern ein Dorn im Auge, denn deren Saatgut läßt sich alle Jahre wieder selber aussähen und muß nicht gekauft werden- so wie noch vor 100 Jahren üblich.
Dieses gesunde Saatgut ist robust und an unser Klima bestens angepaßt, daher braucht es keine Chemie.
Weil sich aber daran für die Industrie nichts verdienen läßt, so untergraben Lobbyisten den Ruf des Ökolandbaues wo sie nur können.
Der höhere Preis für Bio- Produkte kommt daher, daß erstens viel Handarbeit nötig ist, zweitens der Ertrag niedriger und drittens einen Teil der Ernte die Schädlinge vernichten, gegen die er keine Chemie einsetzt!
Daher Bio- Bauern unterstützen, wo es nur geht! Nur wenn diese im Ideologie-Kampf gegen die Agrarindustrie stark sind, so haben wir und unsere Nachkommen die Chance, weitgehend naturbelassene Lebensmittel kaufen zu können!